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09.03.2009 | Wirtschaft und Technik

Insolvenzen im Land Bremen

Anfrage des Abgeordneten Timke (BIW) in der Fragestunde


Ich frage den Senat:
 

  1. Wie hoch war die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern und Unternehmen in den Jahren 2006 bis 2008 (jeweils pro Jahr, gegliedert nach privaten und gewerblichen Insolvenzen)?
     
  2. Wie hoch schätzt der Senat den wirtschaftlichen Schaden, der dem Land Bremen durch Unternehmens- und Privatinsolvenzen im vergangenen Jahr entstanden ist?
     
  3. Wie viele Arbeitsplätze wurden im vergangenen Jahr nach Schätzung des Senats durch Unternehmensinsolvenzen in Bremen und Bremerhaven vernichtet, wie viele sind aufgrund der Insolvenzen des letzten Jahres heute akut bedroht (z.B. in Zulieferbetrieben)?


Jan Timke
BÜRGER IN WUT


Antwort des Senats (19.03.2009):

Zu Frage 1: Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Bremen waren im Jahr 2006 im Land Bremen 228 Unternehmen von Insolvenzverfahren betroffen, im Jahr 2007 waren 219 Unternehmen betroffen. Im Jahr 2006 gab es bei Verbrauchern 2 051 Insolvenzverfahren. Im Jahr 2007 betrug deren Anzahl 1 222. Die Statistik für die Insolvenzen für das Jahr 2008 wird zurzeit durch das Statistische Landesamt Bremen erstellt. Belastbare Zahlen stehen deshalb erst in Kürze zur Verfügung.

Zu Frage 2: Für das Jahr 2008 hat das Statistische Landesamt Bremen zu Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen noch keine Zahlen veröffentlicht. Unabhängig davon ließe sich insbesondere der aus den Unternehmensinsolvenzen für das Land Bremen entstandene wirtschaftliche Schaden nicht seriös beziffern. Zu Gewerbe- und Körperschaftsteuerausfällen durch Insolvenzen liegen keine Informationen vor. Einkommensteuerausfälle können nicht als Indikator dienen, weil diese Steuer wohnortbezogen ist. Der Wohnort betroffener Arbeitnehmer in Insolvenzverfahren (und gegebenenfalls Unternehmer, die ihr Gewerbe im Land Bremen ausüben) wird statistisch jedoch nicht erfasst. Entsprechend ist auch der mit Arbeitslosigkeit im Zusammenhang stehende Kaufkraftverlust als wirtschaftlicher Nachteil für unter anderen den bremischen Einzelhandel nicht zu beziffern.

Zu Frage 3: Die zur Beantwortung dieser Frage notwendigen Zahlen liegen nicht vor. Abgesehen davon wäre die zur Verfügung stehende Datenbasis nur eingeschränkt verwendbar, weil das Statistische Landesamt Bremen ausschließlich auf die freiwilligen Angaben von den Unternehmen angewiesen ist, die sich im Insolvenzverfahren befinden. Damit sind diese Werte nicht repräsentativ.




 
 
 
 
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