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16.07.2014 | Bildung und Erziehung

Hochbegabte Kinder und Jugendliche im Land Bremen

Anfrage der Gruppe BÜRGER IN WUT in der Bürgerschaft (Landtag)


Wir fragen den Senat:
 

  1. Wie viele im Land Bremen lebende Kinder und Jugendliche gelten als „hochbegabt“ und wie werden Hochbegabungen definiert und erkannt?
     
  2. Was unternimmt der Senat, um hochbegabte Kinder und Jugendliche im Land Bremen zu fördern, und wie hoch waren die öffentlichen Mittel, die in den Jahren 2012 und 2013 für diesen Zweck jeweils aufgewendet wurden?
     
  3. Welche Maßnahmen finden in staatlichen Kindergärten sowie in Bildungseinrichtungen des Landes Bremen statt, um die Potentiale hochbegabter Kinder und Jugendliche zur Entfaltung zu bringen?


Dr. Martin Korol
und Gruppe BÜRGER IN WUT


Antwort des Senats (25.09.2014/Bildungssenatorin Prof. Eva Quante-Brandt)

Senatorin Professor Dr. Quante-Brandt: Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren! Für den Senat beantworte ich die Fragen wie folgt:

Zu Frage 1: Als hochbegabt gelten circa 3 Prozent der Bevölkerung. Grundlage der Definition ist der Intelligenzquotient. Liegt dieser über 130, gilt der betreffende Mensch als hochbegabt. Hochbegabung wird nur anlassbezogen getestet und ist deshalb in Bremer Schulen und in anderen Einrichtungen nicht flächendeckend erhoben, daher gibt es keine verlässlichen Zahlen, die dies abbilden. Eine Diagnostik erfolgt im Bedarfsfall über die regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren, ReBUZ. In den anderen Bundesländern werden vergleichbare Verfahren angewendet.

Zu Frage 2: Die schulische Förderung besonders begabter Kinder und Jugendlicher folgt dem Grundgedanken der Förderung im Kontext von Heterogenität. Sie verpflichtet die Schulen, weitergehende Angebote für Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen vorzuhalten. Dazu gehören herausfordernde Unterrichtsangebote, AGs und besondere Profile wie Musik-, Sport- und MINT-Profile. Unterstützt werden die Schulen von den Zentren für unterstützende Pädagogik, ZuP, und den Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren, ReBUZ. Die Kosten, die in diesem Zusammenhang ausdrücklich für den Bereich der Hochbegabung aufgewendet werden, lassen sich nicht exakt beziffern.

Daneben bestehen zusätzliche besondere Angebote an Bremer Schulen, die von der Senatorin für Bildung und Wissenschaft unterstützt werden. Hierzu zählt das „Special projects“-Angebot für die Bremer Grundschulen sowie die an allen Bremer Grundschulen eingerichteten „Leseclubs“. Das Projekt „(Hoch-)Begabung inklusiv“ an der Grundschule am Pfälzer Weg und der Oberschule Koblenzer Straße beschäftigt sich speziell mit der Thematik des Entdeckens von besonderen Begabungen bei Kindern mit Migrationshintergrund.

Besonders begabte Schülerinnen und Schüler werden zudem durch verschiedene Stiftungen besonders in ihrer individuellen Entwicklung begleitet. In außerschulischen und vorschulischen Angeboten und den Einrichtungen der Jugendhilfe gibt es ebenfalls keine explizit ausgewiesenen Mittel und Ressourcen zur Förderung von hochbegabten Kindern und Jugendlichen. Insbesondere im vorschulischen Alter ist die Praxis der gemeinsamen Förderung und Erziehung der Kinder in einer Einrichtung bei gleichzeitiger Berücksichtigung von individuellen Entwicklungsverläufen Maßgabe für die Arbeitsansätze und die Ressourcenzuteilung.

Zu Frage 3: In den öffentlich geförderten Einrichtungen und Angeboten der Kindertagesbetreuung und frühkindlichen Bildung werden im Rahmen der großen Heterogenität in den Kindergruppen für jedes einzelne Kind individuelle Entwicklungs- und Förderziele in Zusammenarbeit mit den Eltern aufgestellt. Dabei werden spezielle Interessen, Begabungen und auch Entwicklungshemmnisse bei Kindern aufgenommen und in der Förderung verfolgt. Dies wird in einer Lern- und Entwicklungsdokumentation für jedes Kind festgehalten.

Soweit die Antwort des Senats!


Videomitschnitt der Anfrage

https://www.youtube.com/watch?v=mikcrEYmA8I&t=71s




 
 
 
 
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