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20.10.2014 | Innere Sicherheit

Cybermobbing im Land Bremen

Anfrage der Gruppe BÜRGER IN WUT in der Fragestunde


Wir fragen den Senat:
 

  1. Wie viel Prozent aller Kinder und Jugendlichen (bis 18 Jahren) im Land Bremen wurden 2013 Opfer von Mobbingattacken im Internet und wie sehr sind davon Mädchen betroffen?
     
  2. Kam es aufgrund von Cyber-Mobbing zu Suiziden oder Suizidversuchen bei Kindern und Jugendlichen im Land Bremen und, wenn ja, wie viele solcher Fälle sind dem Senat bekannt?
     
  3. Welche Hilfsangebote für minderjährige Opfer von Cyber-Mobbing gibt es in Bremen und Bremerhaven, und was wird zur Prävention von Cyber-Mobbing getan?


Dr. Martin Korol
und Gruppe BÜRGER IN WUT


Antwort des Senats (20.11.2014/Sozialsenatorin Anja Stahmann)

Senatorin Stahmann: Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt:

Zu Frage 1: Zur Häufigkeit von Cybermobbing als einer Ausprägung des Mobbings liegen dem Senat keine statistischen Daten vor. Wegen der intensiven Berichterstattung auch und gerade über die Medien in Bremen verzeichnet das Landesinstitut für Schule (LIS) eine erhöhte Anzahl von Anfragen und Beratungsanliegen zum Thema Cybermobbing. Die Große Anfrage „Mobbing an Schulen“ vom 21. Januar dieses Jahres geht darauf sehr detailliert ein.

Zu Frage 2: Dem Senat ist nicht bekannt, ob es aufgrund von Cybermobbing zu Suiziden oder Sui-zidversuchen bei Kindern und Jugendlichen im Land Bremen gekommen ist. Suizide werden zwar in der Todesursachenstatistik erfasst, nicht jedoch die mutmaßlichen Gründe hierfür. Suizidale Krisen werden statistisch nicht erfasst.

Zu Frage 3: Zum Umgang mit Mobbingfällen an Schulen im Lande Bremen gibt es konkrete Hand-lungsanweisungen im sogenannten „Notfallordner“, den der Senat im Jahr 2009 an die Schulen ausgegeben hat. Dieser wird zurzeit aktualisiert und unter anderem zum Thema Cybermobbing ergänzt. Das Landesinstitut für Schule ist seit mehreren Jahren präventiv im Bereich Cybermobbing tätig. So wurden in den vergangenen drei Jahren mit verschiedenen Kooperationspartnern circa 160 Veranstaltungen für etwa 3 000 Personen durchgeführt, vor allem Lehrpersonen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Referendarinnen und Referendare. Die Spanne der Angebote reicht von Einzelberatungen über schulinterne Fortbildungen und Elternabende bis hin zur Ausbildung von Mobbingbeauftragten und Mobbingscouts. Die Jugendämter und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Bremen und Bremerhaven bieten verschiedene Anlaufstellen und Beratung für Kinder, Jugendliche und deren Eltern an, in denen vereinzelt das Thema Cybermobbing nachgefragt wird. Dazu gehören unter anderem das Bremer JungenBüro und das Mädchenhaus Bremen.

Soweit die Antwort des Senats!



 




 
 
 
 
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