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Die Anfragen der BIW-Abgeordneten in der Bremischen Bürgerschaft ab dem 12.06.2017 (Gruppe BIW) finden sich auf der Internetseite der Gruppe BÜRGER IN WUT.

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23.05.2014 | Kinder und Jugend

Finanzielle Entschädigung für Heimkinder

Anfrage der Gruppe BÜRGER IN WUT in der Bürgerschaft (Landtag)


Wir fragen den Senat:
 

  1. Wie viele im Land Bremen wohnhafte Personen haben bis Ende April 2014 einen Antrag auf Hilfen aus dem Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ gestellt und wie hoch ist die Summe der Hilfsgelder aus dem Fonds, die bislang an Antragsteller ausbezahlt worden ist?
     
  2. Sind vom Senat Informationskampagnen initiiert worden, um Opfer auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, Beratung bzw. finanzielle Hilfe aus dem Fonds in Anspruch zu nehmen (z.B. Beiträge in regionalen Medien, Flyer, Hinweise auf Internetseiten)?
     
  3. Welche konkreten Maßnahmen will der Senat speziell in der zweiten Jahreshälfte ergreifen, um Betroffene wegen des bevorstehenden Ablaufs der Antragsfrist am 31. Dezember 2014 auf den Fonds aufmerksam zu machen?


Jan Timke
und Gruppe BÜRGER IN WUT


Antwort des Senats (19.06.2014/Sozialsenatorin Anja Stahmann)

Senatorin Stahmann: Herr Präsident, meine Damen und Herren! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt:

Zu Frage 1: Bis April 2014 haben sich bei der bremischen Anlauf- und Beratungsstelle „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ insgesamt 176 betroffene Personen gemeldet, davon 29 aus Bremerhaven. 154 Betroffene haben einen Antrag auf Entschädigungsleistung gestellt. Die Summe der Rentenersatzleistungen beträgt bis zu diesem Zeitpunkt 337 950 Euro, Sachleistungen wurden in Höhe von 590 828,79 Euro erbracht. Die Gesamtsumme beläuft sich somit auf 928 778,79 Euro.

Zu Frage 2: Der Fonds steht mit seiner Internetpräsenz www.fonds-heimerziehung.de allen Interessierten mit Informationen zur Verfügung, auch mit Informationen zur bremischen Anlauf- und Beratungsstelle. Betroffene erhalten dort eine detaillierte Beschreibung zu den Verfahren der Antragstellung und zu den Leistungsvereinbarungen. Die bundesweite Auswertung der Nutzerstatistik dieser Seite weist eine sehr hohe Nutzerfrequenz aus. Die aus dem Fonds Heimerziehung entwickelten Flyer werden in Bremen und Bremerhaven weiterhin zur Verfügung gestellt. Außerdem hat der Senat über die Medien wiederholt auf den Fonds hingewiesen.

Zu Frage 3: Nach der Sommerpause will der Senat mit Bezug auf die ablaufende Antragsfrist erneut durch Öffentlichkeitsarbeit über die Möglichkeiten des Fonds informieren. – Soweit die Antwort des Senats!

Ich wollte noch auf unsere Dokumentation aufmerksam machen, die ich jetzt einmal hochhalte. Darin ist umfassend die traurige Geschichte der Heimerziehung aufgearbeitet und bietet vielleicht für den einen oder anderen auch informatives Hintergrundmaterial.




 
 
 
 
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