Facebook Twitter Youtube

Klare Kante zeigen!


BIW
BIW
BIW
BIW

Herzlich willkommen

auf dem Internetportal
des Landesverbandes
Bremen der bundesweiten
Wählervereinigung
BÜRGER IN WUT.
Wir sind die neue
politische Kraft für
Bremen und Bremerhaven
Wir machen uns für eine
bürgerlich-konservative Politik der Vernunft stark


 
 
 

Anfragen

Die Anfragen der BIW-Abgeordneten in der Bremischen Bürgerschaft ab dem 12.06.2017 (Gruppe BIW) finden sich auf der Internetseite der Gruppe BÜRGER IN WUT.

« Zurück

28.10.2015 | Innere Sicherheit

Antanz-Delikte im Land Bremen

Anfrage des Abgeordneten Timke in der Bürgerschaft (Landtag)


Ich frage den Senat:
 

  1. Wie viele Diebstähle, Raubstraftaten und räuberische Erpressungen in Verbindung mit dem sog. „Antanztrick“ wurden zwischen 2013 und dem 02.11.2015 im Land Bremen begangen (bitte getrennt nach Jahren und den Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven ausweisen).
     
  2. Wie viele Tatverdächtige konnten im Zusammenhang mit Antanz-Delikten im unter Ziffer 1. genannten Zeitraum festgestellt werden, welche Staatsangehörigkeiten besaßen diese Personen und wie viele waren zum Zeitpunkt ihrer Festnahme bereits als Intensivtäter polizeibekannt (bitte differenziert nach Jahren, die fünf häufigsten Nationalitäten sowie Anzahl aller Delikte pro Intensivtäter ausweisen)?
     
  3. Welche Maßnahmen ergreifen Polizei und Ordnungsämter, um solchen Straftaten im Land Bremen vorzubeugen?


Jan Timke
BÜRGER IN WUT


Antwort des Senats (01.12.2015/Innensenator Ulrich Mäurer)

Zu Frage 1: Der „Antanztrick“ ist eine Tatbegehungsweise, die in den polizeilichen Erfassungs­systemen nicht katalogisiert ist. Deliktisch kommen verschiedene Tatbestände wie u.a. Straßenraub und Taschendiebstahl in Betracht. Eine Auswertung der betreffen­den Delikte setzt eine händische Auswertung aller Fälle im Bezugszeitraum voraus, um die Fälle des „Antanztricks“ von den sonstigen modi operandi zu trennen. Eine Auswertung wäre unter Bindung erheblicher personeller Ressourcen nur zu Lasten anderer Aufgaben möglich und ist zur Beantwortung dieser Anfrage derzeit nicht leistbar.

Zusammenfassend kann jedoch gesagt werden, dass diese Delikte vor allem im Bereich des Hauptbahnhofes, der Disko-Meile und ihrem Umfeld (Viertel), in der Mehrzahl an den Wochenenden zwischen Mitternacht und den frühen Morgen­stunden verübt werden, wobei die Unbeschwertheit oder Hilflosigkeit aufgrund des Alkoholisierungsgrades der in Feierlaune befindlichen Besucher ausgenutzt wird.

In diesen Bereichen haben sich die Zahlen in den letzten Wochen verdoppelt (Straßenraub von durchschnittlich 8 auf 16 pro Woche und Taschendiebstahl von durchschnittlich 20 auf ca. 45 Taten pro Woche).

In Bremerhaven hingegen ist der „Antanztrick“ nicht so präsent wie in der Stadt Bremen. Auch gibt es hier keine entsprechende Steigerung der Fallzahlen oder Tätergruppen.

Zu Frage 2: Aufgrund der unter Ziffer 1 angeführten Hinweise kann Frage 2 nicht weiter beantwortet werden.

Zu Frage 3: Die Bremer Polizei wirkt der oben genannten Entwicklung mit Schwerpunktmaß­nahmen entgegen. Es sind zusätzlich zu den Beamten an der Diskomeile und Streifenbesatzungen des Einsatzdauerdienstes auch Zivil-Kräfte am Bahnhof im Einsatz, um diese Straßenraub- und Taschendiebstahlsdelikte zu verhindern und zu verfolgen. Der stadtweite Kräfteeinsatz erfolgt grundsätzlich auf den Grundlagen von Lagebeurteilungen flexibel und bedarfsorientiert auf die jeweiligen Brennpunkte, z. B. im Viertel und/oder am Bahnhof.

Obwohl es derzeit keine Steigerung der Fallzahlen in Bremerhaven gibt, sind dortigen Einsatzkräfte und Sachbearbeiter bezüglich der Thematik sensibilisiert.




 
 
 
 
  • BIW-TV

    BIW-Kandidat Hinrich Lührssen im buten un binnen-Wahllokal am 8. Mai 2019

    mehr mehr

 

Verteiler

Informationsverteiler der BIW

Jetzt anmelden!