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09.03.2017 | Innere Sicherheit

CEO-Fraud im Land Bremen

Anfrage des Abgeordneten Timke in der Fragestunde


Ich frage den Senat:
 

  1. Wie viele Fälle von CEO-Fraud, also betrügerische Finanztransaktionen mit Hilfe fingierter E-Mails von Firmenverantwortlichen, sind im Zeitraum zwischen dem 01.01.2014 und dem 28.02.2017 im Land Bremen von der Polizei registriert worden (bitte getrennt nach Jahren sowie den Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven ausweisen)?
     
  2. In wie vielen Fällen waren die Täter im unter Frage 1 genannten Zeitraum erfolgreich und welcher Schaden ist entstanden (bitte die jeweilige Schadenssumme getrennt nach Jahren sowie den Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven ausweisen)?
     
  3. Von welcher Dunkelziffer geht der Senat in diesem Deliktsbereich aus, welche Erkenntnisse über die Täter liegen der Polizei vor und welche Präventionsmaßnahmen werden von den Bremer Sicherheitsbehörden ergriffen, um diese Betrugsstraftat zu verhindern?


Jan Timke
BÜRGER IN WUT



Antwort des Senats (06.04.2017/Innenressort)

Zu Frage 1: In der Stadtgemeinde Bremen sind im Jahr 2014 keine CEO-Fraud-Fälle bekannt geworden. Im Jahr 2015 sind 34, im Jahr 2016 sind 13 und im Jahr 2017 sind bislang 7 Fälle bekannt geworden. In Bremerhaven sind 2014 und 2015 keine CEO-Fraud-Fälle bekannt geworden. 2016 und 2017 wurden bislang jeweils zwei Fälle bekannt.

Zu Frage 2: In der Stadtgemeinde Bremen konnten die Täter im Jahr 2015 sieben CEO-Fraud-Fälle vollenden und 365 000 Euro erlangen. 2016 konnten die Täter in Bremen erneut zwei CEO-Fraud-Fälle vollenden und 723 000 Euro erlangen. 2017 konnten die Täter bislang keine CEO-Fraud-Fälle vollenden. In Bremerhaven kam es im genannten Zeitraum zu keinen Vollendungen von CEO-Fraud-Fällen.

Zu Frage 3: Eine belastbare Aussage über eine konkrete Dunkelziffer ist nicht möglich. Die anonym agierenden Täter handeln international und sind vorwiegend im Ausland vorzufinden. Aufgrund des umfangreichen Täterhandelns ist davon auszugehen, dass die Täter arbeitsteilig arbeiten sowie in Gruppen strukturiert und organisiert sein dürften. Die Polizei betreibt Prävention beispielsweise gemeinsam mit der Handelskammer und anderen Wirtschaftsforen. Feste Ansprechpartner des LKA nehmen an firmeninternen Schulungsmaßnahmen teil. Zudem sind seit 2016 Warnhinweise in lokalen Medien erfolgt.

 




 
 
 
 
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