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24.10.2008 | Umwelt und Tierschutz

Deichertüchtigung in Bremerhaven zwischen Geeste und Sportbootschleuse

Anfrage des Abgeordneten Timke (BIW) in der Fragestunde


Ich frage den Senat:
 

  1. Wie wird sich die Bucht zwischen Strandhalle und Geeste im Zuge der für 2011 geplanten Deichertüchtigung verändern?
     
  2. Welche Ausgleichsflächen werden geschaffen, sofern die Deichertüchtigung unter teilweiser Einbeziehung der Bucht zwischen Strandhalle und Geeste mit dem im Süden gelegenen Sandstrand vorgesehen ist?
     
  3. Welche Varianten einer platzsparenden Deicherhöhung (z.B. durch Aufsatzelemente) wurden erörtert, und was waren ggf. die Gründe, auf die weitere Planung und Umsetzung dieser Varianten zu verzichten?


Jan Timke
BÜRGER IN WUT


Antwort des Senats (12.11.2008/Umweltstaatsrat Wolfgang Golasowski)

Staatsrat Golasowski: Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt:

Zu Frage 1: Der Generalplan Küstenschutz Niedersachsen/Bremen, der im April 2007 veröffentlicht worden ist, hat auch für den Weserdeich in Bremerhaven eine Unterhöhe ermittelt. Der Deich muss deshalb erhöht und verbreitert werden. Projektträger für diese Deichbaumaßnahme ist der Senator für Wirtschaft und Häfen. Zurzeit liegt dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa der geprüfte Rahmenentwurf als Grundlage für alle weiteren Planungen vor. Die Bau- und Genehmigungsplanung wird in Abstimmung mit dem Senator für Wirtschaft und Häfen in Kürze begonnen. Aufgrund der Komplexität des Deichbauvorhabens am Weserdeich in Bremerhaven, welches nicht nur die Belange eines nachhaltigen Küstenschutzes, sondern auch die Belange des Naturschutzes, der Stadtentwicklung und auch der Wirtschaftlichkeit Rechnung tragen muss, haben sich alle Beteiligten einvernehmlich auf eine Bauweise verständigt. Die vorhandene Böschungsbefestigung wird ersetzt. Damit werden für den zukünftigen weiteren Bestand des Badestrandes die deichbautechnischen Voraussetzungen geschaffen. Nach derzeitigem Planungsstand verschiebt sich durch die Deicherhöhungsmaßnahme am Weserdeich der Deichfuß um circa zehn Meter in Richtung Weser. Die Nutzung des Strandbereiches wird somit nur geringfügig eingeschränkt. In den nun anstehenden weiteren Detailplanungen werden unter anderem auch die Anschlussbereiche nördlich und südlich des Weserdeiches genauer betrachtet und beplant. Innerhalb des Beteiligungsverfahrens im Rahmen der Planfeststellung werden die Betroffenen gehört und haben dann die Möglichkeit, ihre Belange einzubringen. Mit dem Baubeginn wird derzeit ab 2011 gerechnet.

Zu Frage 2: Ein Genehmigungsverfahren ist vom Projektträger zurzeit noch nicht eingeleitet worden. Dieser Schritt wird voraussichtlich im nächsten Jahr erfolgen. Aus diesem Grund kann zurzeit noch keine Aussage zu eventuellen Ausgleichsflächen getroffen werden.

Zu Frage 3: Im Zuge der Aufstellung des Rahmenentwurfs sind mehrere Alternativen geprüft worden. Unter anderem wurde eine Querschnittsgestaltung mit einer flacheren Außenböschung von 1 zu 6 auch für den Weserdeich untersucht. Die Herstellung einer derart flachen Böschung würde allerdings eine erheblich größere Grundfläche beanspruchen. Aufgrund der binnenseitig angrenzenden Bebauung müsste der seeseitige Deichfuß am Weserdeich deutlich in Richtung Weser verschoben werden. Abweichend von dieser Querschnittsgestaltung soll am Weserdeich eine steilere Deichaußenböschung von 1 zu 4 zukünftig zugelassen werden. Diese Planung ist mit den Fachbehörden abgestimmt. Weiterhin hätte bei einer Deichneigung von 1 zu 6 im Gegensatz zu einer Deichneigung von 1 zu 4 aus Sicht des Naturschutzes ein erheblicher Mehrbedarf an Flächen im Deichvorland bestanden, der einen wesentlich höheren Kompensationsbedarf zur Folge gehabt hätte.
– Soweit die Antwort des Senats!

Abg. Timke (BiW): Herr Staatsrat, Sie sagten gerade, dass mehrere Varianten geprüft wurden. Können Sie mir sagen, ob auch das Anbringen von Aufsatzelementen geprüft wurde?

Staatsrat Golasowski: Dies ist auch geprüft, allerdings in einer sehr frühen Phase verworfen worden, weil das dann nur durch eine Spundwand hätte erfolgen können. Zum einen hätte es in diesem Bereich optisch nicht gewirkt, zum anderen wäre eine Einbundtiefe von Spundwänden notwendig gewesen, die technisch nicht realisiert werden kann, weil in diesem Bereich keine bindigen Böden anstehen.

 




 
 
 
 
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