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12.03.2009 | Innere Sicherheit

Verhalten von Einsatzkräften bei Amok-Lagen an Schulen und Kindertagesstätten im Bundesland Bremen

Anfrage des Abgeordneten Timke (BIW) in der Fragestunde


Ich frage den Senat:
 

  1. Wie häufig haben SEK Bremen, Rettungsdienste und Beamte der Schutzpolizei Bremen sowie der Ortspolizeibehörde Bremerhaven gemeinsam in 2008 die Bewältigung von Amok-Lagen an Schulen und Kindertagesstätten geprobt?
     
  2. Wie werden Beamte der Schutzpolizei Bremen sowie der Ortspolizeibehörde Bremerhaven, die bei Amok-Situationen normalerweise als erste am Tatort eintreffen, auf derartige Situationen vorbereitet bzw. geschult?
     
  3. Sind die Leitungen von Schulen und Kindertagesstätten in Bremen und Bremerhaven durch den Senator für Inneres oder eine andere Senatsbehörde darüber informiert worden, welche Maßnahmen und Verhaltensregeln im Falle einer Amok-Lage getroffen bzw. beachtet werden müssen?


Jan Timke
BÜRGER IN WUT



Antwort des Senats (19.03.2009)

Zu Frage 1: Im Jahr 2008 fand in Bremen und Bremerhaven eine gemeinsame Übung zur Bewältigung von Amoklagen statt. Zusätzlich werden im Rahmen von Fortbildungsmaßnahmen für Polizeivollzugsbeamte sogenannte Systematische Einsatztrainings durchgeführt, die standardmäßig Notärzte und Rettungssanitäter mit einbinden, um die Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Polizei und Rettungsdiensten zu optimieren. Im Jahr 2008 wurden acht Trainings durchgeführt, bei denen insgesamt 145 Beamtinnen und Beamte geschult wurden.

Zu Frage 2: Die Kräfte des Einsatzdienstes der Polizeien in Bremen und Bremerhaven werden kontinuierlich im Rahmen der bestehenden Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten, insbesondere im Rahmen des Systemischen Einsatztrainings (SET), auf die Bewältigung von Amoklagen vorbereitet. Die Trainingsdauer beträgt zwei Tage. Dabei wird in praktischen Übungen das Erreichen der taktischen Ziele, insbesondere unter Berücksichtigung der Eigensicherung bei Amoklagen, besprochen und geübt. Die Übungen werden unter Mitwirkung ausgebildeter SET-Trainer der Spezialeinheiten durchgeführt. Dazu werden Übungsszenarien mit Täterdarstellung, Verletzten und Getöteten simuliert, in denen die Teilnehmer lernen, sich schnellstens und unter größtmöglicher Eigensicherung einem Amoktäter zu nähern und ihn notfalls mittels Schusswaffeneinsatz handlungsunfähig zu machen bzw. seinen Aktionsbereich einzuschränken.

Zu Frage 3: Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft hat mit allen Schulen eine verbindliche Vorgehensweise bei Krisensituationen vereinbart. Darin sind die Kommunikationsstruktur mit dem Lagezentrum der Polizei und die weiteren notwendigen Schritte verbindlich geregelt. Diese Vorgehensweise ist von allen Schulaufsichtsbeamten mit allen Schulleitungen besprochen worden. In Kindertageseinrichtungen sind Sicherheitsvorkehrungen getroffen, damit fremde Personen nicht ohne Weiteres Zutritt haben.




 
 
 
 
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