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01.08.2011 | Drogen und Sucht

Synthetische Drogen in Bremen

Anfrage des Abgeordneten Timke in der Bürgerschaft (Landtag)


Ich frage den Senat:
 

  1. Wie viele erstauffällige Konsumenten von Crack und kristallinem Methamphetamin (Crystal Meth) wurden 2010 im Land Bremen festgestellt und wie hat sich deren Zahl gegenüber 2009 entwickelt (bitte getrennt nach beiden Drogen ausweisen)?
     
  2. Wie viele Konsumenten der unter 1) genannten Rauschgifte sind derzeit insgesamt im Land Bremen bekannt und wie verteilen sich diese Personen auf die Städte Bremen und Bremerhaven?
     
  3. Welche Maßnahmen sind vom Senat ergriffen worden oder in Planung, um die Verbreitung dieser synthetischen Drogen im Land Bremen zu bekämpfen und den Abhängigen zu helfen?


Jan Timke
BÜRGER IN WUT


Antwort des Senats (31.08.2011/Innensenator Ulrich Mäurer)

Senator Mäurer: Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt:

Zu Frage 1: Nach Angabe der Polizei gab es in den letzten beiden Jahren keine erstauffälligen Konsumenten von Crack. Crystal Meth wird nicht gesondert ausgewiesen, sondern unter dem Begriff „Amphetamin“ subsumiert. Bei dieser Art von Drogen waren laut Statistik 13 Personen im Jahr 2009 und fünf im Jahr 2010 zum ersten Mal auffällig.

Zu Frage 2: Dazu liegen keine Daten vor.

Zu Frage 3: Zum einen führt die Polizei entsprechende Ermittlungsverfahren durch, zum anderen gibt es in Bremen und Bremerhaven ein differenziertes Drogenhilfesystem mit gemeindenahen und niedrigschwelligen Hilfsangeboten. Dort werden auch Konsumenten synthetischer Drogen beraten und unterstützt.

Soweit die Antwort des Senats!

Abg. Timke (BIW): Herr Senator, der aktuelle Drogenbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2010 weist ja einen drastischen Anstieg der Erstkonsumenten von Crack und kristallinem Methamphetamin aus, zwei synthetischen Drogen, die ja ein überaus hohes Suchtpotenzial aufweisen. In den USA ist das bereits zu einem Problem geworden. In Deutschland sind Anstiege im Vorjahr gegenüber dem Jahr 2009 um 76 Prozent bei kristallinem Methamphetamin und bei Crack um 72 Prozent zu verzeichnen. Gehen Sie davon aus, dass wir auch mit einem Anstieg in Bremen zu rechnen haben, und wenn ja, würden Sie dies dann in der Statistik einzeln ausweisen, sodass zukünftig kristallines Amphetamin gesondert aufgeführt wird?

Senator Mäurer: Ich teile Ihre allgemeine Einschätzung. Das ist in der Tat ein Stoff, der äußerst gefährlich ist, der zu einer extremen Abhängigkeit führt. Deswegen muss man das Problem sehr sorgfältig begleiten. Der Bericht der Bundesregierung ist uns auch bekannt, aber Bremen muss nun nicht alle Krankheiten dieser Welt haben. Gegenwärtig können wir jedenfalls sagen, dass wir hier wirklich keine herausgehobene Problemlage haben. Wir haben ein sehr breites Unterstützungs- und Beratungssystem in Bremen und Bremerhaven aufgebaut, und das differenziert nicht danach, ob jemand Heroin, Kokain oder Crack nimmt, sondern da bekommen alle Unterstützung und Hilfe. Wir werden das Problem weiter verfolgen. Wenn sich, wie gesagt, herausstellen sollte, dass in den nächsten Jahren dieses Problem zu einer massiven Bedrohung wird, was ich gegenwärtig nicht sehe, wir hatten im Jahr 2010 ein einziges großes Verfahren in Bremerhaven, da sind über 1 000 Gramm bei iner Aktion festgestellt worden, wobei die Mehrzahl der Abnehmer nicht aus Bremen kam – . Wie gesagt, wir beobachten das und werden darauf adäquat reagieren.

Abg. Timke (BIW): Liegen dem Senat denn Erkenntnisse über die kriminelle Belastung von Personen im Land Bremen vor, die Crack oder kristallines Amphetamin konsumieren?

Senator Mäurer: Nein, ich glaube, angesichts dieser sehr dürftigen Datenlage und des geringen Aufkommens kann ich diese Frage nicht beantworten.


Videomitschnitt der Anfrage

https://www.youtube.com/watch?v=nXUXVeQ2gGU




 
 
 
 
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