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08/2010 HB | 22.02.2010 | Bildung und Erziehung

BIW lehnen Inklusion von Förderschülern ab

Pläne von Senatorin Jürgens-Pieper sind sozialistischer Mumpitz

Der Landesvorstand Bremen der bürgerlich-konservativen Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) lehnt die Eingliederung von Förderschülern in den Regel­unterricht an Bremer Oberschulen ab. BIW nennen das Vorhaben der rot-grü­nen Koalition sozialistischen Mumpitz und fordern die Rückkehr zum bewähr­ten dreigliedrigen Schulsystem in Bremen.

Nach den Plänen von Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) sollen bereits ab dem kommenden Schuljahr behinderte Kinder am normalen Unter­richtsbetrieb der Oberschulen teilnehmen. Bislang wurden diese Schüler in Förderzentren betreut. Außerdem sollen im Rahmen der so bezeichneten „Inklusion“ auch Kinder mit Förderbedarf im Bereich Lernen, Sprache oder Verhalten (LSV) von der Grund- an die Oberschule wechseln. Dabei handelt es sich teilweise um Schüler, die verhaltensauffällig bzw. aggressiv sind. Langfristig will Jürgens-Pieper alle Kinder in Bremen „inklusiv“ unterrichten lassen, also auch die Gymnasien in das Modell einbeziehen.

Dazu Jan Timke, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und der Bildungs­deputation: „Die Bildungspolitik in Bremen nimmt unter Rot-Grün immer gro­teskere Züge an und bereitet vielen Eltern schon jetzt schlaflose Nächte. Mit ihrem Inklusions-Konzept setzt Jürgens-Pieper den Irrweg in die sozialistische Einheitsschule fort, die schönfärberisch als ‚Schule für alle’ tituliert wird. Erst die Verschmelzung von Haupt- und Realschulen zur Oberschule, jetzt die Integration von Förderschulkindern in den Regelunterricht. Die Zusammenset­zung der Klassen wird dadurch immer heterogener. Ein gezielter, an den Bedürfnissen aller Kinder gleichermaßen orientierter Unterricht ist damit kaum noch möglich. Denn das setzt möglichst homogene Lerngruppen voraus. Die absehbare Folge: Die begabten Kinder werden unterfordert, die schwachen überfordert. Am Ende steht die Nivellierung des Leistungsniveaus nach unten. Der Niedergang des bremischen Schulwesens unter roter Ägide wird sich weiter beschleunigen. Über das miserable Abschneiden der Schüler Bremens in nationalen wie internationalen Vergleichsstudien darf sich da niemand mehr wundern.“

BÜRGER IN WUT befürworten ausdrücklich die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben. Die Verwirklichung dieser wichtigen Zielsetzung darf aber nicht dazu führen, daß die Bildungsqualität an Bremens Schulen weiter sinkt. Hinzu kommt, daß gerade junge Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen einen speziellen Förderbedarf haben. Dem werden Sonderschulen mit entsprechender Ausstattung und qua­lifizierten Lehrern und Erziehern am besten gerecht. Die Eingliederung behin­derter Kinder in den Regelschulbetrieb ist aber nicht nur pädagogisch frag­würdig, sondern wirft auch enorme Kosten auf. Warum ausgerechnet das hochverschuldete Bremen in Sachen Inklusion eine Vorreiterrolle in Deutsch­land übernehmen muß, ist nicht nachvollziehbar.

Als besorgniserregend bezeichnen BIW die Pläne von Senatorin Jürgens-Pie­per, im Rahmen der Inklusion auch Kinder mit Defiziten im Bereich Lernen, Sprache oder Verhalten in den normalen Schulbetrieb zu integrieren. Dabei handelt es zum Teil um aggressive Störer, die von den Grundschulen verwie­sen wurden, weil sie sich nicht in den Unterrichtsbetrieb einfügen wollten oder gewalttätig waren. Holt man die LSV-Kinder nun zurück, wird sich das negativ auf die Leistungsniveau an der Oberschule und die Lernmotivation der ande­ren Schüler auswirken.

„Die Bildungsexperimente in Bremen müssen endlich beendet werden. Unsere Kinder dürfen nicht als Versuchskaninchen linker Ideologen mißbraucht wer­den. Doch genau das geschieht in Bremen. Und CDU und FDP tragen diese Politik auch noch mit. BIW sind die einzige politische Kraft in der Bürgerschaft, die sich ohne Wenn und Aber gegen die Einheitsschule und damit auch die Inklusion wendet. Wir wollen die Wiedereinführung eines gegliederten Bil­dungssystems mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium in Bremen, in dem alleine Begabung und Leistung den Bildungsweg eines Kindes bestim­men. Damit setzen wir BIW einen klaren Kontrapunkt gegen das sozialistische Schulkonzept des rot-grünen Senats, aber auch den bildungspolitischen Wischi-Waschi-Kurs von CDU und FDP. BÜRGER IN WUT bieten den Wähle­rinnen und Wählern in Bremen also auch in der Bildungspolitik eine klare Alternative zu den etablierten Parteien“, so Jan Timke mit Blick auf die Bür­gerschaftswahl 2011.

(Ende der Pressemitteilung)




 
 
 
 
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