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10/2010 HB | 15.03.2010 | Innere Sicherheit

Kriminalitätsstatistik gibt keinen Anlaß zum Optimismus

Straftaten im Land Bremen verharren auf hohem Niveau

Mit Zurückhaltung hat der Landesverband Bremen der Wählervereini­gung BÜRGER IN WUT (BIW) die in der letzten Woche veröffentlichte Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) für die Freie Hansestadt Bremen aufgenommen. Aus Sicht des BIW-Bürgerschaftsabgeordneten Jan Timke sind die aktuellen Zahlen nicht geeignet, Optimismus zu verbrei­ten, wie es Innensenator Mäurer (SPD) tut. Der leichte Rückgang bei den Straftaten spiegelt nicht die tatsächliche Sicherheitslage im Land wider.

Laut PKS ist die Kriminalität in Bremen und Bremerhaven im abgelaufenen Jahr gegenüber 2008 um 1.639 Fälle auf 93.064 erfaßte Straftaten gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 1,7 Prozent. Die Gesamtentwicklung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß in einigen Deliktsbereichen deutliche Zuwächse zu verzeichnen waren. Nach wie vor ein Problem stellt die hohe Gewaltkriminalität im Land Bremen dar. Die Zahl der Körperverletzungen ist mit 6.686 Taten gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent gestiegen. Drama­tisch sind die Zuwächse im Bereich der Eigentumsdelikte. Mit 18,3 Prozent haben vor allem die Wohnungseinbrüche rasant zugenommen. Nach Erkennt­nissen der Sicherheitsbehörden sind dafür zu einem großen Teil osteuro­päische Tätergruppen verantwortlich, die für Bremens Polizei nur schwer greifbar sind. Eine mit plus 14,4 Prozent deutliche Steigerung der Fallzahlen ist auch bei Waren- und Warenkreditbetrügereien zu verzeichnen. Dahinter verbergen sich vielfach Internetgeschäfte, die sich wachsender Beliebtheit in der Bevölkerung erfreuen.

Als besonders erfreulich wird von der Innenbehörde die gestiegene Aufklä­rungsquote von Straftaten im Land Bremen hervorgehoben, die im abgelau­fenen Jahr 47,3 Prozent betrug. Bei der Bewertung dieser Zahl muß aber berücksichtigt werden, daß 2008 nur 43,7 Prozent der Fälle abgeschlossen werden konnten, ein historischer Tiefstand, von dem sich Bremen jetzt müh­sam erholt. Im übrigen zeigen erste Kriminalstatistiken aus anderen Bundes­ländern dort ebenfalls einen Anstieg der Aufklärungsquote. Es handelt sich also nicht um ein bremenspezifisches Phänomen, das Ergebnis einer über­legenen Ermittlungstaktik der Landespolizei wäre, wie Innensenator Mäurer der Öffentlichkeit suggeriert.

Zur neuen Polizeilichen Kriminalstatistik Jan Timke, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und Innenexperte der BIW: „Die auf den ersten Blick positiven Zahlen der PKS 2009 offenbaren bei genauerem Hinsehen ein besorgnis­er­regendes Bild der Sicherheitslage im Land Bremen. Gefährdet sind bei uns vor allem die körperliche Unversehrtheit und das Eigentum der Menschen. Daß Innensenator Mäurer zur enorm hohen Zahl von Einbrüchen wenig mehr einfällt, als DNA-Markierflüssigkeit zu verteilen und Wohnungsinhabern den Kauf teuerer Sicherheitstechnik nahezulegen, spricht für sich. Tatsache ist außerdem, daß weniger als die Hälfte aller Straftaten an der Weser aufgeklärt werden. Die Erfolgsquote der Bremer Polizei liegt damit nach wie vor deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Das erwähnt Herr Mäurer natürlich nicht.“

Es ist zudem fraglich, ob die Gesamtkriminalität im Land Bremen tatsächlich in dem Umfang zurückgegangen ist, wie die PKS ausweist. BIW erinnern in die­sem Zusam­menhang daran, daß die Bremer Polizei derzeit nur über 2.480 Beamten verfügt. Das sind 120 weniger als die vorgegebene Sollstärke von 2.600 Polizisten. Schon seit Jahren werden in Bremen weniger Polizeibeamte neu eingestellt als durch Pensionierung oder Krankheit verlorengehen. Die Kontrolldichte geht deshalb kontinuierlich zurück, was u.a. zur Folge hat, daß immer weniger Delikte polizeilich erfaßt werden und damit in die Statistik ein­gehen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, daß die Zahl der registrierten Straftaten im Land Bremen sinkt. Am tatsächlichen Kriminalitäts­lagebild ändert dieser Effekt allerdings nichts.

 „Wer mit den Bürgern vor Ort spricht der weiß, daß sich die Menschen in Bremen und Bremerhaven alles andere als sicher fühlen. Der scheinbar posi­tiven Statistik zum Trotz hat das Bedrohungsgefühl in den letzten Jahren ste­tig zugenommen. Anstatt die immer noch miserablen Kriminalitätszahlen schönzureden, muß Innensenator Mäurer endlich für eine Stärkung der Inne­ren Sicherheit in Land Bremen sorgen, und zwar in der Realität, und nicht nur auf dem Papier“, so Jan Timke abschließend.

(Ende der Pressemitteilung)




 
 
 
 
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