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15/2010 HB | 30.10.2010 | Bildung und Erziehung

BIW wirft Bildungssenatorin Wahlkampfgetöse vor

Timke: Grundlegende Reformen statt Flickschusterei erforderlich!

Die Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) kritisiert die von Bil­dungssenatorin Renate Jürgens-Pieper angekündigte „Offensive Bil­dungsstandards“ als reines Wahlkampfgetöse. Anstatt weiter Flick­schusterei zu betreiben, fordert der Bürgerschaftsabgeordnete Jan Timke eine grundlegende Schulreform im Land Bremen.

Am Donnerstag hat die zuständige Senatorin Jürgens-Pieper verlautbaren lassen, eine Bildungsoffensive zu starten, die sich zunächst an „Grundschulen in kritischer Lage“ richtet. Hier soll die Zahl der Unterrichtsstunden in den Fächern Deutsch und Mathematik für leistungsschwache Kinder erhöht wer­den. Später will man die Maßnahmen auf weiterführende Schulen ausdehnen. Erklärtes Ziel von Jürgens-Pieper ist es, das Abschneiden von Bremens Schulen bei nationalen Vergleichstests zu verbessern. Hier belegte Bremen In der Vergangenheit regelmäßig den letzten Platz unter 16 Bundesländern.

Dazu Jan Timke, Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft und Mitglied der Bildungsdeputation: „Schon seit vielen Jahren trägt Bremen bei Schul­leistungsvergleichen der Bundesländer die Rote Laterne. Dafür verantwortlich ist die Bildungspolitik der regierenden SPD, die ebenso wie Grüne und Links­partei auf die Einheitsschule setzt. Die Ergebnisse sind verheerend, wie vor allem die PISA-Studien gezeigt haben. Um davon abzulenken, ruft Frau Jür­gens-Pieper gerade einmal sieben Monate vor der nächsten Bürgerschafts­wahl großspurig eine ‚Bildungsoffensive’ für Bremen aus. Wäre es der Sena­torin tatsächlich darum gegangen, die Qualität unserer Schulen zu verbes­sern, dann hätten die jetzt verkündeten Maßnahmen bereits zu Beginn der Legislaturperiode ergriffen werden müssen. So entpuppt sich das ganze als billiges Wahlkampfgetöse.“

Bildungspolitisch betreibt Jürgens-Pieper mit ihrer Initiative bloße Flick­schusterei. Der Senatorin geht es erklärtermaßen darum, daß Bremens Schüler in zukünftigen Ländervergleichen besser abschneiden. Deshalb soll das im Unterricht verwendete Lernmaterial streng an Struktur und Inhalt frü­herer Testaufgaben orientiert werden. Dadurch kann man vielleicht die Plazie­rung Bremens in Bildungsrankings zeitweise verbessern. An den grundlegen­den Defiziten der ideologisch fehlgeleiteten Schulpolitik im Land ändert diese Kosmetik jedoch nichts.

Als einzige in der Bremischen Bürgerschaft vertretende Gruppierung fordern die BÜRGER IN WUT eine durchgreifende Bildungsreform an der Weser. Die BIW wollen die Rückkehr zum gegliederten Bildungssystem mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium sowie ergänzenden Förderschulen. Die von Senatorin Jürgens-Pieper eingeführte Inklusion, also die gemeinsame Beschulung auch von behinderten und verhaltensauffälligen Schülern im Regelunterricht, muß rückgängig gemacht werden. Notwendig ist vielmehr eine individuelle Förderung von Kindern, die sich am besten in homogenen Lerngruppen realisieren läßt.

„Das Konzept der integrierten Schule, in Bremen als ‚gemeinsames Lernen’ verklausuliert, ist gescheitert. Das zeigt nicht nur die desolate Situation an Bremens Schulen, sondern wird auch durch alle ernstzunehmenden Studien zu diesem Thema belegt. Was Bremen braucht, ist eine bildungspolitische Wende und keinen kurzatmigen Aktionismus, um Testergebnisse aufzuhüb­schen“, so Jan Timke abschließend.

(Ende der Pressemitteilung)




 
 
 
 
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