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28/2007 HB | 26.11.2007 | Umwelt und Tierschutz

BIW kritisieren das Bremer Lärmkataster

Realitätsferne Berechnungen ohne Messungen

Das Beiratsmitglied Werner Fincke der Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) kritisiert die Berechnungen für das neue Bremer Lärmkataster, das in der ver­gangenen Woche im Beirat Horn-Lehe vorgestellt wurde. Das Lärmkataster ist Ausfluß der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungs­lärm in der Europäischen Union.

Auf Basis einer Lärmkartierung der Stadtgemeinde Bremen sollen überall dort, wo der Umgebungslärm bestimmte Grenzwerte überschreitet, Aktionspläne erarbeitet werden, um die Lärmbelastung auf ein erträgliches Niveau zu sen­ken. Als Grenzwerte wurden 60 dB bei Nacht und 70dB am Tag in einem Zeitintervall von 24 Stunden festgelegt. In Bremen hat man für die Lärmkartie­rung allerdings veraltete Daten herangezogen, die auf den Verkehrszählungen des städtischen Amtes für Straßen und Verkehr sowie des Bundes aus dem Jahr 2001 und 2005 beruhen, sowie Belastungen durch Gewerbeanteile und Verkehrstypen z. B. Straßenbahnen. Hinzu kommt, daß die für das Kataster verwendeten Verkehrszählungen auf bloßen Hochrechnungen von Zählun­gen basieren, die überdies unterschiedlichen Meßstandards folgen. So wurden je nach Standort in eini­gen Fällen Lastkraftwagen in die Erhebung einbezogen, in anderen dagegen nicht.

Dazu Werner Fincke, Vorsitzender der BIW Bremen und Mitglied im Beirat von Horn-Lehe: „Ein Lärmkataster, das mit veralteten Daten und nicht mit Messungen arbeitet, hat keinerlei Aussagekraft. Es taugt des­halb auch nicht als Grundlage für politische Entscheidungen zur notwen­digen Lärmbekämpfung in Bremen.“

Die BIW weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, daß aktuell beson­ders verkehrsreiche und damit belastete Gebiete wie z.B. Achterdiek im Bremer Lärmkataster überhaupt keine Berücksichtigung finden.

Fraglich ist aus Sicht von BÜRGER IN  WUT auch, ob die lokalen, von den Beiräten in Zusammenarbeit mit den betroffenen Anwohnern erarbeiteten Lösungsvorschläge überhaupt realisiert werden können. Denn nach dem Willen des Gesetzgebers ist die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen von den finanziellen Möglichkeiten der öffentlichen Hand abhängig zu machen. Doch die sind in Bremen sehr begrenzt.

„Das Land Bremen steckt in der Schuldenfalle. Und da sich weder der Bund noch die EU an der Finanzierung beteiligen, wird sich das hehre Vor­haben Lärmbekämpfung am Ende nur als ein zahnloser Tiger erweisen. Beim Bürger werden damit nur falsche Erwartungen geweckt, die nicht zu erfüllen sind. Das aber fördert die Politikverdrossenheit der Menschen“, so Werner Fincke abschließend.

(Ende der Pressemitteilung)




 
 
 
 
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