Presseschau – Bürger in Wut – Bremen https://biw-bremen.de Fri, 12 May 2023 10:57:53 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.2 BiW rücken von Kandidat ab https://biw-bremen.de/biw-ruecken-von-kandidat-ab Fri, 12 May 2023 08:33:00 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3086 Recherchen belasten Bewerber

Weser-Kurier, 12.05.2023

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Recherchen belasten Bewerber

Weser-Kurier, 12.05.2023

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453 Straftaten mit Stichwaffen https://biw-bremen.de/453-straftatenmit-stichwaffen Thu, 11 May 2023 20:45:51 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3089 Senat beantwortet Anfrage

Weser-Kurier, 11.05.2023

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Senat beantwortet Anfrage

Weser-Kurier, 11.05.2023

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Umfrage: SPD liegt weiter vor der CDU https://biw-bremen.de/umfrage-spd-liegt-weiter-vor-der-cdu Wed, 10 May 2023 12:52:47 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3078 Vor Bremen-Wahl

Nordsee-Zeitung, 03.05.2023

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Vor Bremen-Wahl

Nordsee-Zeitung, 03.05.2023

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Plötzlich 8 Prozent! https://biw-bremen.de/ploetzlich-8-prozent Wed, 10 May 2023 11:24:38 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3070 „Bürger in Wut“ bessere Werte als die FDP. Der Chef Jan Timke begründet warum.

BILD Bremen, 10.05.2023

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„Bürger in Wut“ bessere Werte als die FDP. Der Chef Jan Timke begründet warum.

BILD Bremen, 10.05.2023

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Borgfelds Bürger in Wut will zurück in die erste Reihe https://biw-bremen.de/borgfelds-buerger-in-wut-will-zurueck-in-die-erste-reihe Sat, 06 May 2023 17:14:45 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3068 Beiratswahl in Borgfeld

Weser-Kurier, 06.05.2023

Mit Marcus Bayer bewirbt sich ein Vertreter der Wählervereinigung Bürger in Wut um einen Platz im Borgfelder Beirat. Was treibt ihn an und welche Themen will er dort setzen?

Von André Fesser

Borgfeld. Wer die Borgfelder Ortspolitik in den vergangenen Jahren verfolgt hat, für den ist Marcus Bayer kein Unbekannter. Der 59-Jährige mischt schon seit geraumer Zeit im Beirat mit: In der Zeit von 2015 bis 2019 war er formales Mitglied des Gremiums; und nachdem er bei der Wahl vor vier Jahren den Wiedereinzug verpasste, steht er dem Umwelt- und Klimaausschuss als sogenannter sachkundiger Bürger zur Seite. Bei den Wahlen am 14. Mai tritt Bayer nun abermals für einen Platz in der ersten Reihe an. Er ist der einzige Kandidat der Bürger in Wut (BIW), der sich in Borgfeld zur Wahl stellt.

Die Wählervereinigung will in Bremen und somit auch in Borgfeld vor allem die konservative Schicht ansprechen. Bayer zufolge orientieren sich die Bürger in Wut in ihrer liberal-konservativen Programmatik vor allem „an den Werten von CDU/CSU im Sinne Ludwig Erhards und Helmut Kohls“. Die Christdemokraten in Bremen hätten sich im Zuge der von Angela Merkel seit 2011 betriebenen Neuausrichtung aber nach und nach von ihren früheren Prinzipien entfernt. Und Bayer ist der Meinung, dass auf absehbare Zeit nicht davon auszugehen ist, „dass sich die CDU-Bürgerschaftsfraktion auf ihre wertkonservative Historie besinnt“. Als Vertretung der konservativ denkenden Bürger bedürfe es daher der BIW.

Der Jurist, verheiratet, eine Tochter und seit 20 Jahren in Borgfeld zu Hause, hat nach eigener Einschätzung in den vergangenen acht Jahren „ideologiefrei und erfolgsorientiert“ im Beirat mitgearbeitet. Seine AfD-Vergangenheit hat er hinter sich gelassen, wie er unterstreicht: 2015 war die Partei weiter nach rechts gerückt und Tausende wirtschaftsliberal orientierte Mitglieder um Parteigründer Bernd Lucke hatten die AfD verlassen. Auch Bayer erklärt seinen Austritt damit, dass sich die programmatischen und personellen Veränderungen in der Partei nicht mehr mit seinen Überzeugungen vereinbaren ließen und schloss sich in Bremen den Bürgern in Wut an.

Deren Ideen will er nun weiter auch in Borgfeld einbringen. Als einzelne Stimme könne man angesichts der Mehrheitsverhältnisse freilich nur wenige Akzente setzen, betont der 59-Jährige. Er setze daher auf die Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen, um mit ihnen gemeinsam Probleme zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Er wolle sich davon von der Maxime leiten lassen, Gutes zu bewahren und die Dinge nur dort zu verändern, wo auch tatsächlich Veränderungsbedarf bestehe.

Die Themen liegen dafür in Borgfeld im Wortsinne auf der Straße. Bayer stellt auf Nachfrage die Verkehrsprobleme im Ort heraus, denen man sich widmen müsse, auch die Versorgung mit Kita-Plätzen sei ein Thema. In der laufenden Diskussion um die Zukunft des Landkindergartens Timmersloh stellt er sich ausdrücklich an die Seite der Borgfelder CDU, die eine Integration der Kita in den Neubau des neuen Borgfelder Landhauses ins Gespräch gebracht hat. Auch Themen wie die Umgestaltung der Ortsmitte, die Ansiedelung weiterer Geschäftsbetriebe und in diesem Zusammenhang die Umsetzung des sogenannten Viohl-Konzepts konnten noch nicht abgearbeitet werden. Zudem müsse bezahlbarer Wohnraum vor allem für ältere Mitbürger geschaffen werden.

Lediglich angestoßen, aber nicht zu Ende gebracht worden sei zudem das sogenannte Quartierskonzept in Katrepel, das Bayer im Rahmen seiner Mitwirkung im Umwelt- und Klimaausschuss begleitet und unterstützt habe. Dabei gehe es darum, den Borgfeldern dabei zu helfen, sich über die Möglichkeiten für energetische Sanierungsmaßnahmen ihrer Immobilien im Interesse des Werterhalts und der Zukunftssicherung zu informieren. Die Bremer Klimaschutzagentur wird dazu übrigens gleich nach der Wahl zu einer Infoveranstaltung laden.

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Beiratswahl in Borgfeld

Weser-Kurier, 06.05.2023

Mit Marcus Bayer bewirbt sich ein Vertreter der Wählervereinigung Bürger in Wut um einen Platz im Borgfelder Beirat. Was treibt ihn an und welche Themen will er dort setzen?

Von André Fesser

Borgfeld. Wer die Borgfelder Ortspolitik in den vergangenen Jahren verfolgt hat, für den ist Marcus Bayer kein Unbekannter. Der 59-Jährige mischt schon seit geraumer Zeit im Beirat mit: In der Zeit von 2015 bis 2019 war er formales Mitglied des Gremiums; und nachdem er bei der Wahl vor vier Jahren den Wiedereinzug verpasste, steht er dem Umwelt- und Klimaausschuss als sogenannter sachkundiger Bürger zur Seite. Bei den Wahlen am 14. Mai tritt Bayer nun abermals für einen Platz in der ersten Reihe an. Er ist der einzige Kandidat der Bürger in Wut (BIW), der sich in Borgfeld zur Wahl stellt.

Die Wählervereinigung will in Bremen und somit auch in Borgfeld vor allem die konservative Schicht ansprechen. Bayer zufolge orientieren sich die Bürger in Wut in ihrer liberal-konservativen Programmatik vor allem „an den Werten von CDU/CSU im Sinne Ludwig Erhards und Helmut Kohls“. Die Christdemokraten in Bremen hätten sich im Zuge der von Angela Merkel seit 2011 betriebenen Neuausrichtung aber nach und nach von ihren früheren Prinzipien entfernt. Und Bayer ist der Meinung, dass auf absehbare Zeit nicht davon auszugehen ist, „dass sich die CDU-Bürgerschaftsfraktion auf ihre wertkonservative Historie besinnt“. Als Vertretung der konservativ denkenden Bürger bedürfe es daher der BIW.

Der Jurist, verheiratet, eine Tochter und seit 20 Jahren in Borgfeld zu Hause, hat nach eigener Einschätzung in den vergangenen acht Jahren „ideologiefrei und erfolgsorientiert“ im Beirat mitgearbeitet. Seine AfD-Vergangenheit hat er hinter sich gelassen, wie er unterstreicht: 2015 war die Partei weiter nach rechts gerückt und Tausende wirtschaftsliberal orientierte Mitglieder um Parteigründer Bernd Lucke hatten die AfD verlassen. Auch Bayer erklärt seinen Austritt damit, dass sich die programmatischen und personellen Veränderungen in der Partei nicht mehr mit seinen Überzeugungen vereinbaren ließen und schloss sich in Bremen den Bürgern in Wut an.

Deren Ideen will er nun weiter auch in Borgfeld einbringen. Als einzelne Stimme könne man angesichts der Mehrheitsverhältnisse freilich nur wenige Akzente setzen, betont der 59-Jährige. Er setze daher auf die Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen, um mit ihnen gemeinsam Probleme zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Er wolle sich davon von der Maxime leiten lassen, Gutes zu bewahren und die Dinge nur dort zu verändern, wo auch tatsächlich Veränderungsbedarf bestehe.

Die Themen liegen dafür in Borgfeld im Wortsinne auf der Straße. Bayer stellt auf Nachfrage die Verkehrsprobleme im Ort heraus, denen man sich widmen müsse, auch die Versorgung mit Kita-Plätzen sei ein Thema. In der laufenden Diskussion um die Zukunft des Landkindergartens Timmersloh stellt er sich ausdrücklich an die Seite der Borgfelder CDU, die eine Integration der Kita in den Neubau des neuen Borgfelder Landhauses ins Gespräch gebracht hat. Auch Themen wie die Umgestaltung der Ortsmitte, die Ansiedelung weiterer Geschäftsbetriebe und in diesem Zusammenhang die Umsetzung des sogenannten Viohl-Konzepts konnten noch nicht abgearbeitet werden. Zudem müsse bezahlbarer Wohnraum vor allem für ältere Mitbürger geschaffen werden.

Lediglich angestoßen, aber nicht zu Ende gebracht worden sei zudem das sogenannte Quartierskonzept in Katrepel, das Bayer im Rahmen seiner Mitwirkung im Umwelt- und Klimaausschuss begleitet und unterstützt habe. Dabei gehe es darum, den Borgfeldern dabei zu helfen, sich über die Möglichkeiten für energetische Sanierungsmaßnahmen ihrer Immobilien im Interesse des Werterhalts und der Zukunftssicherung zu informieren. Die Bremer Klimaschutzagentur wird dazu übrigens gleich nach der Wahl zu einer Infoveranstaltung laden.

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Grüne rutschen in Bremen auf 13 Prozent ab https://biw-bremen.de/gruene-rutschen-in-bremen-auf-13-prozent-ab Thu, 04 May 2023 18:57:32 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3063 Umfrage zur Wahl

buten un binnen, 04.05.2023

Zehn Tage vor der Wahl in Bremen käme die SPD auf 30 Prozent der Stimmen, die CDU auf 27, die Grünen nur auf 13 Prozent. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage.

(…)

5. Rekordergebnis für Bürger in Wut

Die Bürger in Wut kämen bei einer Wahl zum jetzigen Zeitpunkt auf neun Prozent der Stimmen im Land Bremen und damit auf so viele Stimmen wie nie zuvor im Zwei-Städte-Staat. Damit zögen sie in Fraktionsstärke in die Bremische Bürgerschaft ein. Gegenüber der Umfrage vom 20. April legen die Bürger in Wut drei Prozentpunkte zu, im Vergleich zur Bürgerschaftswahl 2029 um 6,6 Prozentpunkte.

Die Bürger in Wut profitieren offenbar vom Wahl-Ausschluss der AfD. Möglicherweise macht sich für die Wählergemeinschaft auch ein zuletzt intensivierter Wahlkampf mit Postwurfsendungen bezahlt. Die rechtskonservativen Bürger in Wut werden nach der Wahl im ebenfalls rechtskonservativen Bündnis Deutschland aufgehen.

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/wahl-bremen-infratest-ard-umfrage-100.html

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Umfrage zur Wahl

buten un binnen, 04.05.2023

Zehn Tage vor der Wahl in Bremen käme die SPD auf 30 Prozent der Stimmen, die CDU auf 27, die Grünen nur auf 13 Prozent. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage.

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5. Rekordergebnis für Bürger in Wut

Die Bürger in Wut kämen bei einer Wahl zum jetzigen Zeitpunkt auf neun Prozent der Stimmen im Land Bremen und damit auf so viele Stimmen wie nie zuvor im Zwei-Städte-Staat. Damit zögen sie in Fraktionsstärke in die Bremische Bürgerschaft ein. Gegenüber der Umfrage vom 20. April legen die Bürger in Wut drei Prozentpunkte zu, im Vergleich zur Bürgerschaftswahl 2029 um 6,6 Prozentpunkte.

Die Bürger in Wut profitieren offenbar vom Wahl-Ausschluss der AfD. Möglicherweise macht sich für die Wählergemeinschaft auch ein zuletzt intensivierter Wahlkampf mit Postwurfsendungen bezahlt. Die rechtskonservativen Bürger in Wut werden nach der Wahl im ebenfalls rechtskonservativen Bündnis Deutschland aufgehen.

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/wahl-bremen-infratest-ard-umfrage-100.html

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Unterwegs mit den Spitzenkandidaten https://biw-bremen.de/unterwegs-mit-den-spitzenkandidaten Wed, 03 May 2023 20:56:50 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3093 Anwalt der Autofahrer

Weser-Kurier, 03.05.2023

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Anwalt der Autofahrer

Weser-Kurier, 03.05.2023

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CDU schließt zur SPD auf https://biw-bremen.de/cdu-schliesst-zur-spd-auf https://biw-bremen.de/cdu-schliesst-zur-spd-auf#respond Wed, 03 May 2023 11:48:07 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3075 Umfrage im Auftrag der „Bürger in Wut“ sieht Parteien gleichauf

Nordsee-Zeitung, 03.05.2023

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Umfrage im Auftrag der „Bürger in Wut“ sieht Parteien gleichauf

Nordsee-Zeitung, 03.05.2023

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https://biw-bremen.de/cdu-schliesst-zur-spd-auf/feed 0
Unterwegs mit den Bremer Spitzenkandidaten https://biw-bremen.de/unterwegs-mit-den-bremer-spitzenkandidaten Wed, 03 May 2023 06:21:50 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3058 Bürgerschaftswahl am 14. Mai

Weser-Kurier, 03.05.2023

Raus auf die Straße und ran an die Wählerinnen und Wähler müssen alle Kandidaten für die nächste Bremische Bürgerschaft. Wir haben die Top-Leute auf den Listen der sechs aussichtsreichsten Parteien begleitet.

(…)

Piet Leidreiter (BIW)

„Jetzt oder nie“ könnte das Motto von Piet Leidreiters Wahlkampf heißen. Politisch blickt er auf eine bewegte Vergangenheit: Er war Bundesschatzmeister der AfD, als sie mit Bernd Lucke noch eine eurokritische, rechtsliberale Partei war. Mit Lucke verließ er im Juli 2015 die AfD, gemeinsam gründeten sie die „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (Alfa), später umbenannt in die „Liberal-Konservativen Reformer“ (LKR). 2017 wechselte er zu den „Bürgern in Wut“ (BIW). Der Vorsitzende Jan Timke sei sein Banknachbar in der Bürgerschaft gewesen. Inzwischen ist Piet Leidreiter Vize-Vorsitzender und Spitzenkandidat der Wählervereinigung für die Bürgerschaftswahl am 14. Mai.

Es ist Wahlkampf: Piet Leidreiter und seine Frau Janine werfen Flyer im Aalto-Hochhaus in der Vahr in Briefkästen. Seine Familie unterstütze ihn viel, erzählt der 58-Jährige. Tochter Alicia, die sich seit vier Jahren im Jugendbeirat Horn-Lehe engagiert, stellt sich als jüngste Kandidatin der BIW auf Listenplatz 8 zur Wahl.

Vor dem Aalto-Hochhaus spricht Leidreiter mit einem Passanten. „Gegen Denk- und Sprachverbote“, heißt es auf dem Flyer. „Wir müssen ehrlich miteinander umgehen und nichts verschleiern“, so Leidreiter. „Wir unterscheiden uns von der Merkel-CDU.“

In den jüngsten Umfragen lagen die Bürger in Wut bei sechs Prozent – „genauso viel wie die FDP“, so Leidreiter. Abseits der Politik leitet er die Steuerberatungsgesellschaft seines Vaters und betreibt mit seiner Frau eine Sicherheitsfirma. „Der Arbeitstag hat 24 Stunden und wir schlafen wenig“, sagt der Spitzenkandidat. Durch das „Bündnis Deutschland“ verfüge er erstmals über ein nennenswertes Wahlkampfbudget. Wie berichtet, unterstützt die neue Partei die BIW mit einem sechsstelligen Betrag „und personeller Wahlkampfhilfe“, ergänzt Leidreiter. Die BIW haben Anzeigen geschaltet, Haushalte angeschrieben, Flyer gedruckt, Infostände von Walle bis Borgfeld bespielt, und nach Timke startet nun auch Leidreiter in den Haustür-Wahlkampf.

Nicht in allen Stadtteilen ließen sich Stimmen holen, weiß Piet Leidreiter. Bezirke mit erwartbar hohem grünen Wähleranteil lasse er aus. „An der Schwachhauser Heerstraße sind fast alle unsere Plakate abgehängt worden“, erzählt Janine Leidreiter. Auf Facebook, Twitter und Co. wurde er schon als „Nazi“ beleidigt. Er führt dies auf seine AfD-Vergangenheit zurück, doch mit der heutigen Partei verbinde ihn nichts mehr: „Unser Ziel ist anschlussfähige bürgerliche Politik.“

Die BIW seien wertkonservativ und wirtschaftsliberal. „Klar, wir haben über die unbegrenzte Einwanderung geschimpft. Aber man muss unterscheiden zwischen der Einwanderungspolitik und den Leuten, die hier sind.“ Für die BIW engagierten sich auch Menschen mit Migrationsgeschichte. „Wir brauchen Elitenförderung und gezielte Einwanderung nach Bedarf“, so Leidreiter.

„Autofahrer wehrt euch“, fordern die BIW auf einem Plakat. „Die Grünen machen alles, um den Autofahrern das Leben schwer zu machen“, die ansonsten keine Lobby hätten, rechtfertigt Leidreiter die offensive Wortwahl. Tatsächlich gehe es darum, „einen Ausgleich zwischen Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern“ zu schaffen.

In der Bürgerschaft hofft Leidreiter auf eine Fraktion mit zehn statt zwei Leuten. Seine zuvor gegründeten Parteien seien „kaputtgegangen“, der Versuch, mit der BIW weitere Landesverbände zu gründen, sei bislang gescheitert. Jetzt oder nie sei das Motto: „Wenn wir den Einzug verpassen, werde ich wahrscheinlich nie wieder antreten.“

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Bürgerschaftswahl am 14. Mai

Weser-Kurier, 03.05.2023

Raus auf die Straße und ran an die Wählerinnen und Wähler müssen alle Kandidaten für die nächste Bremische Bürgerschaft. Wir haben die Top-Leute auf den Listen der sechs aussichtsreichsten Parteien begleitet.

(…)

Piet Leidreiter (BIW)

„Jetzt oder nie“ könnte das Motto von Piet Leidreiters Wahlkampf heißen. Politisch blickt er auf eine bewegte Vergangenheit: Er war Bundesschatzmeister der AfD, als sie mit Bernd Lucke noch eine eurokritische, rechtsliberale Partei war. Mit Lucke verließ er im Juli 2015 die AfD, gemeinsam gründeten sie die „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (Alfa), später umbenannt in die „Liberal-Konservativen Reformer“ (LKR). 2017 wechselte er zu den „Bürgern in Wut“ (BIW). Der Vorsitzende Jan Timke sei sein Banknachbar in der Bürgerschaft gewesen. Inzwischen ist Piet Leidreiter Vize-Vorsitzender und Spitzenkandidat der Wählervereinigung für die Bürgerschaftswahl am 14. Mai.

Es ist Wahlkampf: Piet Leidreiter und seine Frau Janine werfen Flyer im Aalto-Hochhaus in der Vahr in Briefkästen. Seine Familie unterstütze ihn viel, erzählt der 58-Jährige. Tochter Alicia, die sich seit vier Jahren im Jugendbeirat Horn-Lehe engagiert, stellt sich als jüngste Kandidatin der BIW auf Listenplatz 8 zur Wahl.

Vor dem Aalto-Hochhaus spricht Leidreiter mit einem Passanten. „Gegen Denk- und Sprachverbote“, heißt es auf dem Flyer. „Wir müssen ehrlich miteinander umgehen und nichts verschleiern“, so Leidreiter. „Wir unterscheiden uns von der Merkel-CDU.“

In den jüngsten Umfragen lagen die Bürger in Wut bei sechs Prozent – „genauso viel wie die FDP“, so Leidreiter. Abseits der Politik leitet er die Steuerberatungsgesellschaft seines Vaters und betreibt mit seiner Frau eine Sicherheitsfirma. „Der Arbeitstag hat 24 Stunden und wir schlafen wenig“, sagt der Spitzenkandidat. Durch das „Bündnis Deutschland“ verfüge er erstmals über ein nennenswertes Wahlkampfbudget. Wie berichtet, unterstützt die neue Partei die BIW mit einem sechsstelligen Betrag „und personeller Wahlkampfhilfe“, ergänzt Leidreiter. Die BIW haben Anzeigen geschaltet, Haushalte angeschrieben, Flyer gedruckt, Infostände von Walle bis Borgfeld bespielt, und nach Timke startet nun auch Leidreiter in den Haustür-Wahlkampf.

Nicht in allen Stadtteilen ließen sich Stimmen holen, weiß Piet Leidreiter. Bezirke mit erwartbar hohem grünen Wähleranteil lasse er aus. „An der Schwachhauser Heerstraße sind fast alle unsere Plakate abgehängt worden“, erzählt Janine Leidreiter. Auf Facebook, Twitter und Co. wurde er schon als „Nazi“ beleidigt. Er führt dies auf seine AfD-Vergangenheit zurück, doch mit der heutigen Partei verbinde ihn nichts mehr: „Unser Ziel ist anschlussfähige bürgerliche Politik.“

Die BIW seien wertkonservativ und wirtschaftsliberal. „Klar, wir haben über die unbegrenzte Einwanderung geschimpft. Aber man muss unterscheiden zwischen der Einwanderungspolitik und den Leuten, die hier sind.“ Für die BIW engagierten sich auch Menschen mit Migrationsgeschichte. „Wir brauchen Elitenförderung und gezielte Einwanderung nach Bedarf“, so Leidreiter.

„Autofahrer wehrt euch“, fordern die BIW auf einem Plakat. „Die Grünen machen alles, um den Autofahrern das Leben schwer zu machen“, die ansonsten keine Lobby hätten, rechtfertigt Leidreiter die offensive Wortwahl. Tatsächlich gehe es darum, „einen Ausgleich zwischen Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern“ zu schaffen.

In der Bürgerschaft hofft Leidreiter auf eine Fraktion mit zehn statt zwei Leuten. Seine zuvor gegründeten Parteien seien „kaputtgegangen“, der Versuch, mit der BIW weitere Landesverbände zu gründen, sei bislang gescheitert. Jetzt oder nie sei das Motto: „Wenn wir den Einzug verpassen, werde ich wahrscheinlich nie wieder antreten.“

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Es bleibt spannend https://biw-bremen.de/es-bleibt-spannend Fri, 21 Apr 2023 10:02:18 +0000 http://biw-bremen.de/?p=3044 Jürgen Theiner über die RB-Wahlumfrage

Weser-Kurier, 21.04.2023

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Jürgen Theiner über die RB-Wahlumfrage

Weser-Kurier, 21.04.2023

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